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Prüfung der Insolvenzantragspflicht


Kommt es zu einer Krise, stellt sich die Frage, ob und wann ein Insolvenzantrag bei dem zuständigen Amtsgericht zu stellen ist.

Natürliche Personen, die vollhaftend am Wirtschaftsleben teilnehmen, sind grundsätzlich nicht zur Stellung eines Insolvenzantrages verpflichtet. Sie können, müssen aber nicht einen Insolvenzantrag stellen.

Dagegen sind Geschäftsführer und Vorstände von juristischen Personen (GmbH, AG, Genossenschaft usw.) mit Eintritt der Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung zur Insolvenzantragstellung verpflichtet. Dieselbe Pflicht trifft die Geschäftsführung einer Gesellschaft, bei der keine natürliche Person haftender Gesellschafter ist, wie etwa bei einer GmbH & Co KG. Die Verletzung dieser Pflicht stellt eine Straftat dar und kann zu erheblichen Schadensersatzforderungen gegen die beteiligten Geschäftsleiter führen.

Nach § 15 a InsO ist der Insolvenzantrag unverzüglich, spätestens jedoch 3 Wochen nach Eintritt der Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung zu stellen.

Mitglieder der Vertretungsorgane sind gehalten, fortlaufend und unabhängig von konkreten Geschäftsverteilungsplänen die Zahlungsfähigkeit und die finanzielle Ausstattung der Gesellschaft zu überprüfen.

Mit Eintritt der Krise und vor Insolvenzantragstellung ist anwaltliche Beratung dringend anzuraten.

 

Anwaltskanzlei
Dr. Andreas M. Kramp
Berliner Platz 6
74072 Heilbronn
Tel. 07131-9672-50
Fax 07131-9672-72